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Windows Update Fehler der nicht behoben werden kann? So klappt’s mit Slipstream und aktuellem ISO!

Das Problem

Dein System verweigert Updates, DISM hilft nicht weiter, und Windows Update bricht ständig ab? Schuld ist oft ein beschädigter Komponentenspeicher – wie z. B. bei Windows Server 2019.
Falls die üblichen Verdächtigen (sfc /scannow und DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth) nicht weiterhelfen, hier Die Lösung: Du baust dir ein eigenes, aktualisiertes ISO mit integriertem SSU (Service Stack Update)+ LCU (Latest Cumulative Update) und startest ein sauberes Inplace-Upgrade.

Und so geht’s Schritt für Schritt.

1. Arbeitsverzeichnisse vorbereiten

Lege dir zuerst ein paar Ordner an, damit du den Überblick behältst:

  • c:\isoextract – für den entpackten Inhalt deiner Original-ISO
  • c:\mount – hier wird das WIM-Image temporär eingebunden
  • c:\updates – für die .msu-Dateien der Windows-Updates (SSU + LCU)

Extrahiere anschließend deine ISO-Datei (z. B. per Rechtsklick → „Bereitstellen“ oder mit 7-Zip) nach c:\isoextract und kopiere die benötigten Updates in den Ordner c:\updates.

2. Image mounten

Jetzt bindest du das Installationsabbild (install.wim) ein. Du verwendest dabei Index 2 – beispielsweise für Windows Server Standard:

dism /mount-wim /wimfile:"c:\isoextract\sources\install.wim" /index:2 /mountdir:"c:\mount"

3. Servicing Stack Update (SSU) integrieren

Wichtig: Das aktuellste SSU, das zum kumulativen Update gehört, muss immer zuerst eingebunden werden:

dism /image:"c:\mount" /add-package /packagepath:"c:\updates\kb5005112.msu"

4. Kumulatives Update (LCU) integrieren

Danach folgt das eigentliche kumulative Update – in diesem Beispiel kb5055662 – build 17763.7125:

dism /image:"c:\mount" /add-package /packagepath:"c:\updates\kb5055662.msu"

5. Änderungen übernehmen und Image unmounten

Wenn beide Updates integriert sind, speicherst du die Änderungen und hängst das Image wieder aus:

dism /unmount-wim /mountdir:"c:\mount" /commit

6. Bootfähiges ISO erstellen

Jetzt kannst du ein neues ISO erstellen – mit oscdimg aus dem Windows ADK oder alternativ mit imgburn:

oscdimg -m -o -u2 -b"c:\isoextract\boot\etfsboot.com" c:\isoextract c:\updated_server2019.iso

7. Inplace-Upgrade starten

Starte das Setup direkt aus dem laufenden System über das neue ISO. Dadurch wird der beschädigte Komponentenspeicher ersetzt – ganz ohne Datenverlust oder Neuinstallation.

 

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